Von der Praxis zur Software – Erweiterter Eingabebereich für den Eingriffswinkel im TBK.
Manchmal bedeutet Innovation nicht, mehr Komplexität hinzuzufügen, sondern Einschränkungen zu beseitigen.
Im Berechnungsmodul für außenverzahnte Stirnräder in der TBK-Software von GWJ Technology wurde der Eingabebereich für den Eingriffswinkel erweitert.
Bisher lag der minimal wählbare Eingriffswinkel bei 5 Grad. Jetzt kann er bis auf 1 Grad festgelegt werden.
Auf den ersten Blick mag das wie eine kleine Anpassung erscheinen.
In der Praxis macht sie jedoch einen echten Unterschied, insbesondere in der Werkzeugentwicklung für den Kunststoffspritzguss. Bei der Auslegung von Werkzeugen für spritzgegossene Zahnräder müssen Ingenieure häufig Folgendes berücksichtigen:
- Prozessbedingte Abweichungen
- Schwindungseffekte
- Geometriekorrekturen während der Werkzeugkonstruktion
Die Möglichkeit, sehr kleine Eingriffswinkel zu definieren, erlaubt es, diese praktischen Einflüsse direkt im Berechnungsmodell abzubilden.
Diese Erweiterung wurde als direkte Reaktion auf Feedback und Anforderungen aus der Praxis umgesetzt.
Sie ist ein weiteres Beispiel dafür, wie praktische Ingenieurserfahrung kontinuierlich in anwendungsorientierte Berechnungssoftware einfließt.