Smart Engineering mit TBK

Eingriffswinkel unbekannt? Zwei Zahnweitenmessungen genügen.

Wer bestehende Stirnradpaare oder Zahnwellen rekonstruiert, kennt die Situation: Das Getriebe ist vorhanden, einige Messwerte liegen vor, doch der Eingriffswinkel ist unbekannt.

Mit der neuen Re-Engineering-Funktion in TBK lässt sich der Eingriffswinkel jetzt zuverlässig direkt aus zwei Zahnweitenmessungen bestimmen. Benötigt werden lediglich eine Messung mit der idealen Anzahl an Messzähnen (als Vorschlagswert im TBK-Berechnungsmodul) sowie eine zweite Messung mit einem Zahn mehr oder weniger.

So steht ein wichtiger Geometrieparameter schnell und reproduzierbar zur Verfügung – eine solide Grundlage für die weitere Neukonstruktion von evolventischen Verzahnungen. 

Die Funktion ist direkt über den Taschenrechner-Button neben dem Eingabefeld für den Eingriffswinkel in den Modulen Einzelrad, Stirnradpaar, Planetenstufe und Zahnwellenverbindungen verfügbar. 

Praxis-Tipp: Der Eingriffswinkel kann nicht nur in Dezimalgrad, sondern auch direkt in Grad, Minuten und Sekunden eingegeben werden. Ein Klick auf das Einheitenlabel genügt.

Bild: Originalfoto von Dirk Gräfe, Zahnradfabrik Kautz; bearbeitet und ergänzt durch GWJ Technology. Verwendung mit freundlicher Genehmigung.